Polarion- und Windchill-Integration | ALM–PLM Traceability

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INTEGRATIONEN

Polarion- und Windchill-Integration

Nachvollziehbare Verknüpfungen zwischen Anforderungslebenszyklus und Produktstruktur — über die ALM–PLM-Grenze hinweg
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Anforderungen und Produktstruktur leben in getrennten Welten

In den meisten Organisationen wird eine Integration zwischen Polarion und Windchill nicht standardmäßig eingerichtet — und genau dort entsteht die Lücke. Anforderungen, Testfälle und Änderungsanträge werden in Polarion verwaltet. Stücklisten (BOMs), CAD-Baugruppen und Produktkonfigurationen liegen in Windchill. Ohne eine gesteuerte Verbindung zwischen beiden Systemen driften technische Absicht und Produktrealität unbemerkt auseinander. AroTrace schließt diese Lücke durch nachvollziehbare, auditierbare Verknüpfungen über die ALM–PLM-Grenze hinweg — ohne die Arbeitsweise der beteiligten Teams zu verändern.

Wo die Verbindung auseinanderbricht

Die meisten Organisationen erkennen die Lücke zwischen Polarion und Windchill im ungünstigsten Moment — bei einer Änderung, einem Audit oder einem Release.

Polarion und Windchill Integration; AroTrace
ANFORDERUNGEN ÄNDERN SICH – DIE PRODUKTSTRUKTUR FOLGT NICHT

Wenn ein Systemingenieur eine Anforderung in Polarion überarbeitet, werden die entsprechenden Komponenten in Windchill nicht automatisch als betroffen erkannt. Die Auswirkungen über die ALM–PLM-Grenze hinweg bleiben zunächst unsichtbar. Teams entdecken diese erst später — während Tests, Reviews oder nachdem ein Fehler bereits in die Produktion gelangt ist.

PRODUKTÄNDERUNGEN ERREICHEN DIE ANFORDERUNGEN NICHT

Ein Produktingenieur erstellt in Windchill eine ECO und ändert oder ersetzt eine Komponente. Die zugehörigen Anforderungen in Polarion bleiben unverändert — und beziehen sich weiterhin auf einen Zustand, der so nicht mehr existiert. Die Nachvollziehbarkeit wird unbemerkt inkonsistent.

NATIVE INTEGRATIONEN HABEN GRENZEN

OSLC-basierte Verbindungen zwischen Polarion und Windchill ermöglichen grundlegende Verlinkungen — sie steuern diese jedoch nicht. Es fehlt an Lifecycle-Management, Impact-Analysen und der Erkennung veralteter Verknüpfungen. Die Integration existiert formal, die tatsächliche Traceability hängt jedoch von manueller Disziplin ab — und ist damit kaum skalierbar.

COMPLIANCE-NACHWEISE ERFORDERN BEIDE SEITEN DER KETTE

In regulierten Branchen bedeutet der Nachweis von Anforderungsabdeckung, dass Anforderungen nicht nur in Code oder Modellen umgesetzt sind, sondern auch mit dem physischen Produkt verknüpft sind. Ohne Verbindung zwischen ALM und PLM müssen diese Nachweise manuell über zwei Systeme hinweg erstellt werden — für jedes Release, unter Auditdruck.

Drei Situationen, in denen AroTrace den Unterschied macht

EINE ANFORDERUNG WIRD IN POLARION AKTUALISIERT

Ein Systemingenieur überarbeitet eine sicherheitskritische Anforderung. Noch vor der Freigabe zeigt AroTrace alle verknüpften Windchill-Komponenten — Teile, Baugruppen und betroffene Konfigurationen. Die Auswirkungen sind sichtbar, bevor nachgelagerte Arbeiten beginnen.

EINE PRODUKTKOMPONENTE WIRD IN WINDCHILL GEÄNDERT

Ein Konstrukteur aktualisiert eine Komponente in der Stückliste. AroTrace identifiziert die zugehörigen Anforderungen und Testfälle in Polarion und markiert sie zur Überprüfung. Das Systems-Engineering-Team wird über die Änderung informiert — nicht erst nach der nächsten Baseline.

EINE RELEASE-BASELINE WIRD VORBEREITET

Vor einem Release muss die Abdeckung der Anforderungen über die Produktstruktur hinweg nachgewiesen werden. AroTrace erstellt dafür vollständige Traceability-Nachweise pro Baseline — inklusive Zuordnung von Anforderungen zu Windchill-Komponenten, Verantwortlichen und Zeitpunkten — bereit für Audits und Compliance-Prüfungen.

Zentrale Funktionen der Polarion- und Windchill-Integration

Traceability zwischen Anforderungen und Produktstruktur

AroTrace verknüpft Anforderungen, Testfälle und Änderungsanträge aus Polarion mit Teilen, Baugruppen und Produktkonfigurationen in Windchill. Die Verbindung zwischen technischer Intention und Produktstruktur ist explizit, gepflegt und auditierbar.


Impact-Analyse über die ALM–PLM-Grenze hinweg

Ändern sich Artefakte auf einer Seite, identifiziert die Integration automatisch die Auswirkungen auf der anderen. Engineering-Teams verstehen die Konsequenzen vor der Umsetzung — nicht erst danach.


Gesteuerter Link-Lifecycle und Auditierbarkeit

AroTrace behandelt Verknüpfungen als eigenständige Objekte mit vollständiger Historie: wer sie erstellt hat, in welchem Kontext, im Rahmen welcher Änderung und mit welcher Begründung. Veraltete oder verwaiste Links werden automatisch erkannt — nicht erst im Nachhinein.


Konfigurationsbewusste Traceability für variantenreiche Produkte

In variantenreichen Umgebungen gelten Anforderungen unterschiedlich für verschiedene Produktlinien oder Konfigurationen. AroTrace bewertet Traceability immer im richtigen Kontext — nicht als vereinfachte, globale Beziehung.


Compliance-fähige Traceability-Nachweise pro Release

AroTrace erstellt strukturierte Traceability-Nachweise pro Release-Baseline — konform mit ISO 26262, ASPICE und ARP4754A. Jede Auswertung bildet die vollständige Kette von der Anforderung bis zum Produkt ab — ohne manuelle Aufbereitung.


Keine Datenreplikation — Single Source of Truth bleibt erhalten

AroTrace repliziert keine Daten aus Polarion oder Windchill. Stattdessen wird eine gesteuerte Beziehungsebene aufgebaut, die Analysen und Reporting ermöglicht, während jedes System weiterhin die führende Datenquelle in seinem Bereich bleibt.


Bereit, Polarion und Windchill zu verbinden?

AroTrace schafft eine gesteuerte, auditierbare Verbindung zwischen Anforderungsmanagement und Produktstruktur — ohne bestehende Arbeitsweisen zu verändern.

Sprechen Sie mit unseren Integrationsexperten, um Ihre Polarion- und Windchill-Umgebung zu analysieren und zu erfahren, wie AroTrace Ihre Traceability-, Änderungs- und Compliance-Prozesse unterstützen kann.

FAQs

Ja. AroTrace verbindet Polarion und Windchill durch gesteuerte Traceability-Verknüpfungen zwischen ALM-Artefakten und PLM-Produktstrukturen. Die Integration unterstützt bidirektionale Verlinkung, Impact-Analysen über die ALM–PLM-Grenze hinweg sowie die Erstellung von Compliance-Nachweisen pro Release-Baseline.

AroTrace ermöglicht die Verknüpfung von Anforderungen, Testfällen und Änderungsanträgen in Polarion mit Teilen, Baugruppen, Stücklisten und Produktkonfigurationen in Windchill. Der Umfang der Verknüpfung ist an das jeweilige Traceability-Modell anpassbar.

AroTrace identifiziert alle betroffenen Produktstrukturen in Windchill und stellt diese im Rahmen einer Impact-Analyse dar. Teams können die Auswirkungen bewerten, bevor die Änderung freigegeben wird — für kontrolliertes Änderungsmanagement über ALM und PLM hinweg.

AroTrace identifiziert die zugehörigen Anforderungen und Testfälle in Polarion und markiert sie zur Überprüfung. Systems-Engineering-Teams erhalten frühzeitig Transparenz über Änderungen im PLM-Bereich.

Es existieren OSLC-basierte Verbindungen, die grundlegende Links herstellen — jedoch ohne deren Steuerung. AroTrace ergänzt Lifecycle-Management, Impact-Analyse, Erkennung veralteter Verknüpfungen und die Erstellung von Compliance-Nachweisen — Funktionen, die native Schnittstellen nicht abdecken.

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